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Wie pflege ich Kinderzähne richtig?

 

Wichtig ist 2x täglich ab Durchbruch des ersten Milchzahnes mit fluoridhaltiger Zahnpasta und einer Baby- oder Kinderzahnbürste zu putzen.

 

Zahnpasta

Zahnpasta

 

Die Zahnpasta und das darin enthaltene Fluorid spielen eine entscheidende Rolle bei der Kariesprävention. Je nach Alter und weiterer Fluoridquellen (z.B. Fluoridtabletten) sollte die Zahnpasta Menge angepasst werden.

 

erster Zahn - 2 Jahre

Falls Sie Ihrem Kind Fluoridtabletten verabreichen (meist in Kombination mit Vitamin D): 

-  Putzen Sie mit einem kleinen Klecks fluoridfreie Babyzahnpasta oder einfach Wasser

-  Sobald Sie keine Fluoridtabletten mehr nutzen, verwenden Sie eine altersentsprechende fluoridhaltige Zahnpasta 

 

Falls Sie Ihrem Kind keine Fluoridtabletten verabreichen:

-  Nutzen Sie einen reiskorngroßen Klecks Kinderzahnpasta mit einem Fluoridgehalt von 1000 ppm oder einen erbsengroßen Kleks Babyzahnpasta mit 500 ppm.

 

ACHTUNG: Noch steht auf der Verpackung der Zahnpasta mit 1000pm Fluoridgehalt die Altersangabe 2-6 Jahre. 

Allerdings geht man nun dazu über die gleiche Zahnpasta zu verwenden, nur die Dosierung zu ändern (bei Baby reiskorngroß/ bei Kleinkind erbsengroß).

Da die Dosierung aber mit den herkömmlichen Tuben nicht einfach ist, empfehlen wir die Zahnpasta auf dem eigenen Finger aufzutragen und dann ganz allmählich die gewünschte Menge Zahnpasta mit der Zahnbürste abzutragen.

Mehr dazu finden Sie bei Gesund ins Leben.

"Gesund ins Leben ist ein Netzwerk von Institutionen, Fachgesellschaften und Verbänden zur Förderung der frühkindlichen Gesundheit – von der Schwangerschaft bis ins Kleinkindalter." 

 

 

2 -6 Jahre

- erbsengroßer Klecks Kinderzahnpasta mit einem Fluoridgehalt von 1000 ppm

 

Ab dem 6 Lebensjahr

- Junior- oder Erwachsenenzahnpasta mit einem Fluoridgehalt von 1450 ppm

 

WICHTIG: Eltern müssen die Zahnpasta dosieren

 

Zahnpasta

Grafik: Dr. med. dent. Charlotte Werdin

 @die_zahnfluencerin

 

Zahnbürste

zahnbürste

 

Auch wenn Ihr Kind noch keine Zähnchen hat, können Sie den Mund schon mit einem Fingerling oder einem feuchten Tuch reinigen und die Kieferkämme massieren. Wenn Sie das täglich tun, kann sich Ihr Baby schon daran gewöhnen, dass der Mund gereinigt wird und ist bestens auf das spätere Zähneputzen vorbereitet.

Ab dem 1. Zähnchen beginnen Sie dann mit einer Baby- oder Kinderzahnbürste zu putzen. Die Zahnbürste sollte altersentsprechend ausgewählt werden und einen kleinen Bürstenkopf mit weichen bis mittleren Borsten besitzen. Sobald Ihr Kind Interesse daran zeigt, die Zähnchen selbst putzen zu wollen, sollten Sie noch darauf achten, dass die Zahnbürste einen für Kinderhände gut greifbaren Griff hat. Sie müssen natürlich immer gründlich nachputzen.  

 

Elektrisch oder von Hand?

Elektrisch

 

Circa ab dem 2. Lebensjahr (Herstellerangabe: 3. Lebensjahr zum selbstständigen Zähneputzen des Kindes) kann damit begonnen werden auch eine elektrische Zahnbürste zum Nachputzen zu benutzen. Eine frühere Verwendung sollte vorher mit dem Zahnarzt/-Ärztin besprochen werden. Es empfiehlt sich jedoch, dass die Kinder dennoch den Umgang mit einer Handzahnbürste erlernen. Gerade wenn es schnell gehen muss oder die Kleinen mal nicht so mitmachen, lässt es sich mit einer elektrischen Zahnbürste wesentlich effizienter und schneller nachputzen. Wichtig ist, dass Sie vorsichtig mit der elektrischen Zahnbürste putzen und das Kind beaufsichtigen, wenn es mit der elektrischen Zahnbürste selbstständig putzt, um Verletzungen des Zahnfleisches vorzubeugen. 

Die elektrische Zahnbürste ist für Kinder etwas Neues und Interessantes und kann somit das Zähneputzen erleichtern. Am besten lassen Sie Ihr Kind mitbestimmen, mit welcher Zahnbürste (elektrisch oder Handzahnbürste) geputzt werden soll.

Positiver Nebeneffekt: Kennen die Kinder das brummende und vibrierende Geräusch im Mund, sind später die Prophylaxe-Sitzungen beim Zahnarzt auch kein Problem.

 

Übrigens: Eine elektrische Zahnbürste kann noch mehr als Zähneputzen...

...dies erfahrt Ihr unter https://bvhk.de/zahnbuerste-nimmt-angst-vor-spritzen/ 

 

Nachputzen

Nachputzen

 

Die Wichtigkeit des Nachputzens wird häufig unterschätzt! 

Bis Ihr Kind flüssig Schreibschrift schreiben kann (ca. mit 12 Jahren) sollte mindestens einmal täglich, am besten abends noch einmal gründlich nachgeputzt werden!

 

 

 Zahnputzfuchs Zahnputz-Tipps

 

0-2 Jahre

 

Heben Sie zur Reinigung der oberen Schneidezähne die Oberlippe ihres Kindes an.

 

Putzen Sie vorsichtig jeden Zahn einzeln, um das Lippenbändchen nicht zu verletzen.

 

Vergewissern Sie sich immer wieder, ob nicht weitere Zähne dazu gekommen sind und putzen Sie diese direkt mit. 

ab 2 Jahren

 

Die Außenflächen der hinteren Zähne sind teilweise durch die Wangen schwierig zu putzen?

 

--> Lassen Sie ihr Kind den Mund öffnen, positionieren Sie die Zahnbürste an der erwünschten Stelle an der Wange und lassen Sie das Kind wieder zusammenbeißen.

 

Nun hat die Zahnbürste genug Platz und Sie können losputzen. 


Motivation

Liebe Eltern,

Häufig fällt es schwer die Kinder zum Zähneputzen zu motivieren.

Mit Hilfe von Zahnputzvideos, Geschichten zum Vorlesen oder Ideen zum Nachbasteln wollen wir Hilfestellung leisten, um Zähneputzen zur täglichen Routine (ohne Langweile!) werden zu lassen.

 

Meist sind sachliche Begründungen der Eltern (Vermeidung späterer Schmerzen und kaputter Zähne, etc.) für Kinder zu abstrakt, um sie nachvollziehen zu können. Effektiver sind spielerische Motivationen, die auf Fähigkeiten und Interessen des Kindes angepasst sind.

 

Im Folgenden finden Sie eine Zusammenstellung unterschiedlicher Hilfsmittel zum Erklären und Motivieren, die wir je nach Entwicklungsstadium empfehlen.

Säuglingsalter - Ab dem ersten Zahn bis 1 Jahr

Das Kind beginnt motorische Fähigkeiten zu entwickeln. 

Tipp: Sprechen Sie dies gezielt an!

- Dinge zum Greifen und Tasten zur Verfügung stellen

- eigene Zahnbürste reichen, dies schafft Vertrautheit zur Zahnbürste (ggf. 2. Zahnbürste zum Putzen verwenden)

 

 

Das Kind lernt und interpretiert durch die Mimik der Eltern. 

Tipp: Gehen Sie positiv ans Zähneputzen heran!

- Lächeln und Freude zeigen beim Zähneputzen Ihres Kindes

- positive Stimmung vermitteln, wenn Sie Ihr Kind bei Ihrem Zähneputzen beobachtet

- verknüpft die positiven Gefühle mit dem Zähneputzen

- Kitzeln Sie z.B. den Bauch Ihres Kindes mit der Zahnbürste und bringen Sie es zum Lachen

 

Das Kind reagiert auf Sprache und kann diese von anderen Geräuschen unterscheiden.

Tipp: Nutzen Sie die Neugier der Kinder auf Sprachliches, um sie vom (eventuell ungewünschten) Zähneputzen abzulenken!

- Lieder singen 

- Fingerspiele

- Sprüche & Reime

 

Geheimtipp

"Tell - Show - Do"

1. Kindgerecht erklären, was man tun möchte

2. Zahnbürste und Zahnpasta zeigen

3. Putzvorgang durchführen

 

Wie wird geputzt?

Zähne von allen Seiten vom Zahnfleisch zum Zahn kehren!

Auf das Lippenbändchen beim Putzen der oberen Frontzähne achten, um es nicht zu verletzen!

 

Kleinkind 1-4 Jahre

Das Kind beobachtet und kopiert Ihre Handlungen.  

Tipp: Nutzen Sie den Nachahmungsdrang und seien Sie ein Vorbild!

- gemeinsam Zähneputzen

- Kind selbst Zähneputzen lassen (dann nachputzen)

- Kind darf bei Erwachsenen nachputzen

 

Das Kind entwickelt eine lebhafte Fantasie. 

Tipp: Sprechen Sie diese an und lenken Sie ihr Kind damit ab!

- Bücher anschauen

- lustige/verrückte Geschichten mit und ohne Zahn Kontext ausdenken 

 

Das Kind personifiziert Gegenstände und hält sie für lebendig.

Tipp: Nutzen Sie die Empathie des Kindes!

- dem Kuscheltier Zähne putzen

- mit der Zahnbürste reden

- mit den Zähnen reden, Zähne kitzeln

- Krümel und Essensreste im Mund mit Namen versehen

 

Das Kind erhält ein komplexeres Erinnerungsvermögen und freut sich über Wiedererkennen von Geschehnissen, Gewohnheiten und Regelmäßigkeiten. 

Tipp: Führen Sie Rituale ein!

- regelmäßiges Zähneputzen nach Frühstück/ Abendessen, nach dem Schlafanzug anziehen

- Täglich am gleichen Ort und zur gleichen Uhrzeit Zähneputzen

- gleiche Putzreihenfolge der Zähne

- ritualisierte Zahnputzlieder /Sprüche

-  wiederkehrende Spiele, die vor dem Zähneputzen gespielt werden 

 

Geheimtipp

"Wenn es mal nicht klappen will"

- Muster durchbrechen, d. h. etwas Neues ausprobieren, Zähneputzen ganz anders zu gestalten, z.B. Einleitung mit lustigem Tanz, Zahnputzparade oder Massage

 

Wie wird geputzt?

 Kind putzt mit Handzahnbürste vor, mit Elektrischer Zahnbürste Nachputzen, langsam KAI Technik lernen!

 

Vorschulalter 

Das Kind stellt viele "Warum" Fragen und ist wissbegierig.

Tipp: Klären Sie es kindsgerecht auf!

- Zahnputzmethode KAI erklären/ wie putzt man Zähne

- Basis-Wissen vermitteln, wie z.B. Wechsel von Milchzähnen zu Bleibenden

- lustige Fun-Facts lernen

 

Das Kind möchte sein Wissen teilen.

Tipp: Fordern Sie ihr Kind intellektuell und beziehen Sie es mit ein!

- Kind Zahnbürste/ -Pasta wählen lassen

- Kind putzen lassen (danach nachputzen) 

- Dinge zählen lassen

- gelerntes Grundwissen abfragen

- Wissen durch Humor provozieren, z.B. "Bring mir die Haarbürste, wir putzen Zähne!"

 

Das Kind reagiert sensibel auf Lob.

Tipp: Seien Sie nicht zu sparsam, aber achten Sie auf ein glaubwürdiges Lob!

- Kind direkt loben

- Kind auch gegenüber Familienmitgliedern loben 

 

Das Kind ist durch Selbstwahrnehmung dazu fähig in Rollen zu schlüpfen.

Tipp: Nutzen Sie dies und machen Sie mit!

- unterhaltsam und abwechslungsreich

 

Wie wird geputzt?

KAI Technik mit Handzahnbürste, Eltern putzen mit elektrischer Zahnbürste nach!

 

Routine ohne Langeweile - Geht das?

Routine gibt dem Kind Sicherheit und Struktur. Deshalb ist es wichtig den Alltag so zu gestalten, dass sich bestimmte Gewohnheiten und Abläufe zu geregelten Zeiten täglich wiederholen. Das heißt jedoch nicht, dass man diese alltäglichen Strukturen langweilig gestalten muss. Zähneputzen kann beispielsweise täglich nach dem Abendessen und Umziehen erfolgen, muss aber nicht immer gleich ablaufen.

Durch lustige Spiele, Bücher, gemeinsames Putzen und andere kreative Ideen kann das Zähneputzen zum täglichen Abenteuer werden!

 

Inspirationen und Anleitungen finden Sie in unsrer Rubrik "Für Kinder".

 

Warum mögen viele Kinder das Zähneputzen nicht?

Dieser Frage ist Frau Dr. Cromer auf den Grund gegangen.  

Über 50 Kinder, zwischen 2 und 9 Jahren, haben ihr die Frage beantwortet, was sie am Zähneputzen blöd finden und was Eltern denn besser machen können. Von ihren wichtigsten Ergebnissen möchte sie berichten:

Das „Still sitzen“ finden vor Allem die Jungs blöd

 

Woran liegt das denn?

Jungen haben einen stärkeren Bewegungsdrang als Mädchen, da sie vor der Pubertät die so genannte Grobmotorik entwickeln, während Mädchen erst feinmotorisch zugange sind. Nach der Pubertät ändert sich dies.

Jungs entwickeln durchschnittlich mehr Muskelmasse als Mädchen, müssen also mehr Nervenbahnen anlegen, ihr starker Bewegungsdrang ist also vollkommen normal!

 

Aber nicht nur die Jungs mögen das Stillsitzen nicht, auch die Mädchen nennen dies oft als Grund für ihre Abneigung gegen das Zähneputzen.

 

Ein Problem ist, dass sich Kinder heutzutage viel zu wenig bewegen. Gerade im Winter verbringen sie zu viel Zeit drinnen sitzend im Kindergarten und in der Schule.

Kleiner Tipp: nach einem bewegungsarmen Regentag, einfach mal 10mal Hampelmann vor dem Zähneputzen machen!

 

Als einen der häufig genanntesten Gründe nennen die Kinder übrigens: Zähneputzen ist langweilig! Ja, das finden viele Erwachsene auch. Aber dagegen kann man etwas tun. Die Kinder schlagen folgendes vor: Lieder singen, Karies-Piraten jagen, zusammen putzen, Tablet spielen, Fernsehen schauen.

 

Was ihr in eurer Familie umsetzt, ist euch überlassen, aber ich bin sicher, ihr findet zusammen eine tolle Lösung z.B. in Form von spannenden Zahnputzgeschichten.

 

Ein ganz wichtiger Grund, der vor Allem von kleineren Kindern genannt wurde (<6Jahre) war, dass ihnen das Zähneputzen weh tut und dass sie nicht festgehalten werden möchten.

 

Wie gehen wir auf diese Problematik ein? Mit viel Fingerspitzengefühl!

In welcher Position putzt ihr euren Kindern die Zähne? Viele Kinder sind am entspanntesten, wenn sie auf dem Sofa liegen. Je entspannter das Kind ist, desto lockerer sind die Gesichtsmuskeln und wir können unserem Kind ganz entspannt die Zähne putzen. Der Mundraum ist nämlich wahnsinnig sensibel.

Um von der negativen Stimmung beim Zähneputzen wegzukommen, empfehle ich euch das Thema Mundgesundheit in euer Familienleben zu integrieren. Lest Zahnputzbücher, redet über Ernährung und vermittelt euren Kindern viel Wissen, dann verstehen sie auch, warum man sich die Zähne putzen muss. Bei kleineren Kindern hilft vor Allem eins: Ablenkung!

 

 

Weitere oft genannten Antworten waren: Zahnpasta schmeckt nicht, Mama und Papa meckern eh immer, ich bin zu müde. Lösungsvorschläge der Kinder hierzu: Zahnpasta wechseln, weniger meckern und putzen bevor man müde ist.

 

Habt ihr eure Kinder denn schon mal gefragt, warum sie denn so ungern Zähne putzen? Vielleicht konnte ich euch ermutigen zusammen mit euren Kindern eine Lösung für dieses alltägliche kleine große Problem zu finden.

Dr. Katarina Cromer

 

Ein Abendritual: Die Gefühlsuhr

Vielen Kindern fällt das Zähneputzen leichter, wenn es in ein vertrautes abendliches Ritual eingebettet wird. Eine schöne Idee für ein solches Ritual ist die Gefühlsuhr. Mit der Gefühlsuhr können Sie Gefühle sicht- und greifbar machen und mit Ihrem Kind über Erlebnisse und Gefühle des Tages sprechen, zum Beispiel direkt vor oder nach dem Zähneputzen.

 

Unter der Rubrik Bastelspaß finden Sie und Ihr Kind eine Anleitung und Materialien zum runterladen, um eine solche Uhr selbst zu gestalten. 

Eine ausführlichere Beschreibung finden Sie hier: Gefühlsuhr

Wiebke Schomaker

 

Entspannung und Achtsamkeit beim Zähneputzen

Yoga und Achtsamkeitsübungen helfen das Zähneputzen mit einem schönen Ereignis zu verbinden und entspannter zu gestalten.

 

Eine tolle Yogaübung zum Zähneputzen:

 

Der Yogifuchs liebt es sich zu bewegen und vor dem Zähneputzen macht er immer den „Bogen“. Der Bogen ist eine herzöffnende Asana (Position) und bereitet Ihr Kind optimal aufs Zähneputzen vor. Diese Übung stärkt zudem den Rücken und vor allem das Selbstvertrauen.

 

Außerdem ist es sehr empfehlenswert, eine tägliche Achtsamkeitsübung in das Zahnputz-Ritual einzubauen.

Achtsamkeit bedeutet, den gegenwärtigen Moment bewusst und mit allen Sinnen wahrzunehmen. Diese Übungen helfen Kindern ihre Bedürfnisse besser wahrzunehmen und sie werden ausgeglichener.

Führen Sie das Zähneputzen achtsam durch und fragen Sie Ihr Kind:

  • Wie schmeckt die Zahnpasta? Wie riecht sie?
  • Wie klingt es, wenn du die Zahnpasta aus der Tube drückst?
  • Ist die Zahncreme weich oder hart? Welche Farbe hat sie?
  • Wie fühlt sich deine Zahnbürste an? Wie der Griff und wie die Borsten?
  • Wie klingt das Geräusch beim Zähneputzen?

 

 

Der Morgen starten am besten mit einem Sonnengruß vor dem Zähneputzen. Dieser wirkt sehr belebend und schenkt viel Energie und Gelassenheit für den Tag. Die Anleitung zum Sonnengruß finden Sie unter www.herzenszeit-stubai.com.

 

Yoga Fuchs

Zeichnung: Theresa Dorndorfer/ Kerstin Aurin

Ramona Gleirscher

 

Wenn es mal nicht so gut klappt

  • Nehmen Sie sich Zeit und seien Sie geduldig
  • Geben Sie nicht auf und versuchen Sie es täglich auf‘s Neue
  • Putzen Sie vorsichtig, so gut es geht, um das Kind nicht zu verletzen!
  • Verweisen Sie auf die nächste Zahnputzsituation und geben Sie einen positiven Ausblick (z.B: „Heute Abend sind wir wieder ein richtig tolles Zahnputzteam, da putzen wir wieder blitzeblank sauber! High five!“)
  • Versuchen Sie trotz aller Verzweiflung Freude auszustrahlen (auch wenn es mal nicht klappt, weiter motivieren- zum Beispiel: „Morgen wird es sicher besser klappen, da sind die Zähnchen noch nicht so müde“)
  • Beziehen Sie die Sinne des Kindes ein (z.B. Zahnpasta riecht gut, Zähne fühlen sich sauber an) 
  • Versuchen sie das Zähneputzen an einem anderen Ort, in einer anderen Position oder durch eine andere Person durchführen zu lassen
  • Beziehen Sie geliebte Gegenstände und Kuscheltiere ins Zähneputzen ein
  • Ablenkung, Ablenkung, Ablenkung!!!

 

 

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